Wir sind der Bund der Gewerkschaften
Acht Gewerkschaften sind Mitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Kreis Soest: Die IG BAU, die IG BCE, die EVG, die GEW, die IG Metall (IG Metall Arnsberg, IG Metall Hamm-Lippstadt, IG Metall Unna), die NGG (NGG Dortmund, NGG Südwestfalen), die GDP und ver.di.
Im Kreis Soest treffen sich engagierte Gewerkschafter*innen im Kreisverband, im Ortsverband Anröchte-Erwitte-Geseke und im Kreisfrauenausschuss. Wir setzen uns für die Interessen der abhängig Beschäftigten und der selbständig tätigen ein. Jedes Gewerkschaftsmitglied ist herzlich eingeladen, mitzumachen!
Unser Jahrbuch 2026
Im Laufe eines Jahres engagieren sich der DGB, der Kreisfrauenausschuss und die Gewerkschaften vielfältig. Über das, was alles passiert, informiert unser «Jahrbuch 2026»: Vom Frauentag über den 1. Mai bis hin zu Aktionen gegen Rechts. Hier erfahren Sie mehr.
Der Sommercamp-Samstag wird anders! Tagsüber Gewerkschaftskirmes auf dem ganzen Gelände: Spiele, Aktionen, Begegnungen, Chaos, Spaß.Abends dann noch einmal alles: Grillen, Abschlusskonzert, Tanzfläche bis tief in die Nacht. Der Samstag ist der Tag, an dem alle nochmal alles geben. DGB-Jugend NRW Sommercamp, 4. bis 7. Juni - Jetzt anmelden
Erst unsere Jobs, dann eure Profite” war unser Motto zum 1. Mai 2026. Wir Gewerkschaften sind die Schutzmacht der Beschäftigten und kämpfen jeden Tag um jeden Job. Jobsicherheit hat für uns höchste Priorität. Viele waren dabei - gemeinsam sind wir unschlagbar!
Wir Gewerkschaften stehen auf und kämpfen – für jeden einzelnen Arbeitsplatz. Wir sind die Schutzmacht der Beschäftigten, und Jobsicherheit ist unser oberstes Gebot. Unsere hart errungenen Rechte gelten heute genauso wie gestern. Das Grundgesetz sagt: Eigentum verpflichtet.
Am Karsamstag gedachten wir gemeinsam mit der Stadt Lippstadt, der IG Metall und dem Dortmunder Rombergpark-Komitee der ermordeten Lippstädter (Zwangs-)Arbeiter. Hier erfahren Sie mehr dazu.Sexismus und Gewalt: Frauen machten Opfer sichtbar
Deutschlandweit gehen tausende Menschen auf die Straßen und setzen Zeichen gegen digitale und analoge Gewalt an Frauen. Auf dem Lippstädter Rathausplatz kamen bei einer vom DGB und den DGB Frauen unterstützten Kundgebung 160 Menschen zusammen und machten mit den Roten Karten der DGB Frauen aufmerksam!
DGB Frauen: Lohnlücke ist kein Naturgesetz!
Am 27. Februar ist der deutsche «Equal-Pay-Day»: Denn Frauen in Deutschland bekommen im Schnitt immer noch 16 Prozent weniger Lohn und Gehalt als Männer, sie arbeiten symbolisch bis zu diesem Tag also unentgeltlich, während ihre Kollegen seit dem 1. Januar bezahlt werden. „Diese Lohnlücke ist kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis von Ungleichheit: Ungleich verteilte Sorgearbeit, Teilzeitfalle und fehlende Betreuungsangebote für Kinder sind Ursachen der Lohnlücke“, so Roswitha Lauber, Sprecherin des DGB-Kreisfrauenausschuss Soest.
Die Gewerkschafterinnen werben für wirksame Gegenmaßnahmen, um diese Lohnlücke zu schließen. Dazu gehören eine gerechte Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeitszeit, frauendominierte Berufe sollen durch höhere Löhne aufgewertet werden, Minijobs sollten in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt werden und die Möglichkeiten der befristeten Teilzeit sollen ausgeweitet werden. Auch der Wechsel von Teil- in Vollzeitbeschäftigung sollte leichter möglich sein.
„Teilzeit ist kein «Lifestyle»", so Roswitha Lauber: "Die Diskussion dazu geht an der Lebensrealität vorbei und wird von vielen Betroffenen als respektlos empfunden.“ Der EU-Durchschnittswert bei der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen liegt bei 12 Prozent, damit nimmt Deutschland mit 16 Prozent im Jahr 2026 einen traurigen Platz ein.
Infostand: Mehr Weihnachtsgeld mit Tarifvertrag!
Am 20. Dezember informierten wir in Lippstadt in der Fußgängerzone (Ecke Luchtenstraße / Lange Straße) von 10 bis 12 Uhr zum Thema Weihnachtsgeld.
Alle Jahre wieder: Nicht nur das Weihnachtsfest naht in großen Schritten, sondern auch das Weihnachtsgeld. So ist es zumindest für die Beschäftigten, bei denen der Arbeitgeber die Sonderzahlung zusätzlich zum regulären Gehalt überweist, und zwar meist schon im November.
Einige Arbeitgeber tun dies freiwillig. Einen rechtlich verbindlichen Anspruch auf Weihnachtsgeld sichert nur eine entsprechende Vereinbarung in einem Tarifvertrag. Deshalb macht es einen großen Unterschied, ob der Arbeitgeber nach Tarifvertrag zahlt oder nicht: Mehr als drei Viertel der Beschäftigten (77 Prozent) in Betrieben mit Tarifvertrag erhalten Weihnachtsgeld, ohne Tarifvertrag viel weniger!
Wir schaffen das nur gemeinsam
Im Jahr 2015 kamen Hunderttausende Geflüchtete nach Deutschland. Zehn Jahre später sind drei Viertel von ihnen auf dem Arbeitsmarkt angekommen – auch dank vieler Betriebsräte und Gewerkschaften. Hier erfahren Sie mehr dazu!
Oft gehört, trotzdem falsch: Vorurteile halten einer Prüfung nicht
Richtig ist: Viele verzichten auf Geld, das ihnen zusteht. Mehr dazu hier.
Richtig ist: Krankheit ist kein Grund zu feiern. Mehr erfahren Sie hier.
Richtig ist: Wir können uns eine gute Rente für alle leisten. Mehr erfahren Sie hier.
Richtig ist: Wenn die Arbeit nicht kaputtmacht, kehren viele Pflegekräfte in den Beruf zurück. Mehr erfahren Sie hier.
Richtig ist: Wenn sich Arbeit nicht lohnt, sind die Löhne zu niedrig. Mehr erfahren Sie hier.
Unsere Ausstellung zum Thema Grundrechte haben wir schon im Jahr 2019 in unserer Popup-Galerie präsentiert. Hier können Sie sie noch einmal sehen!Mit Arbeit immer mehr Geld als ohne Arbeit
Arbeit führt in Deutschland immer zu höheren Einkommen als ohne Arbeit zu sein. Wer arbeitet und die Sozialleistungen in Anspruch nimmt, die ihm zustehen, hat immer mehr verfügbares Einkommen als jemand, der nicht arbeitet und nur Sozialleistungen bekommt - das haben Berechnungen des ifo Instituts ergeben. „Die von manchen Politikern aufgestellte Behauptung, wer nur Sozialleistungen beziehe, bekomme netto mehr als ein Geringverdiener, ist schlicht falsch“, sagt Andreas Peichl, Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen. „Dieser Fall ist deshalb ausgeschlossen, weil es die Freibeträge für Erwerbstätige bei der Anrechnung von Einkommen auf die Sozialleistungen gibt, um genau das zu verhindern“, so ifo-Forscher Maximilian Blömer. Hier erfahren Sie mehr dazu.
Der Gedenkstein - Endzeitverbrechen im Kreis Soest
Wir gedenken der Opfer von Krieg und Faschismus am Gedenkstein an der St. Josephkirche in Lippstadt. Dazu gibt es eine Ausstellung und eine Broschüre.
Unsere DGB Popup-Galerie
Mit unserer eigenen Popup-Galerie präsentierten wir drei Ausstellungen und verschiedene Veranstaltungen an einem Ort.
Hier finden Sie die Internetseite dazu.
Unser erster Mai
Wir informieren Sie zu unserem 1. Mai: Unsere Kundgebung mit Familienfest auf dem Lippstädter Rathausplatz.