Wir sind der Bund der Gewerkschaften

Acht Gewerkschaften sind Mitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Kreis Soest: Die IG BAU, die IG BCE, die EVG, die GEW, die IG Metall (IG Metall Arnsberg, IG Metall Hamm-Lippstadt, IG Metall Unna), die NGG (NGG Dortmund, NGG Südwestfalen), die GDP und ver.di.

Im Kreis Soest treffen sich engagierte Gewerkschafter*innen im Kreisverband, im Ortsverband Anröchte-Erwitte-Geseke und im Kreisfrauenausschuss. Wir setzen uns für die Interessen der abhängig Beschäftigten und der selbständig tätigen ein. Jedes Gewerkschaftsmitglied ist herzlich eingeladen, mitzumachen!

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Betriebs- und Personalrätefrühstück zu »KI«

Betriebs- und Personalräte haben umfassende Mitbestimmungsrechte beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (»KI«) am Arbeitsplatz. Die Einführung von »KI« verändert Arbeitsprozesse und Entscheidungsstrukturen erheblich. Gleichzeitig kann die Nutzung von »KI« bei der Betriebsratsarbeit sinnvoll und wichtig sein. Deshalb steht »KI« im Mittelpunkt des nächsten Treffens des Betriebs- und Personalrätefrühstücks des heimischen DGB am Dienstag, 22. September ab 10 Uhr im Lippstädter Büro der IG Metall, Helle Halle 6. Dabei stehen Kevin Veith (IG Metall Hamm-Lippstadt) und Michael Althoff (Betriebsrat Forvia HELLA) als Gesprächspartner zur Verfügung. Den Teilnehmer:innen entstehen keine Kosten, eine Freistellung kann im Sinne des §37.2 BetrVG erfolgen. Um das Treffen vorbereiten zu können bittet der DGB um Anmeldungen an DGB-Kreis-Soest@web.de.


Mach dich stark mit uns!

Die Bundesregierung hat ihr Reformpaket vorgelegt und plant Einschnitte bei Rente, Pflege, Krankenversicherung, Elterngeld und vielem mehr. Das machen wir nicht mit! Wir brauchen Reformen, die den Sozialstaat stärken und nicht kaputtsparen! Deshalb rufen der DGB und seine Gewerkschaften zu einem Aktionstag mit Kundgebung am Samstag, 26. September, in Essen auf. Gemeinsam wollen wir ein starkes Zeichen setzen: Hände weg von unserem Sozialstaat!  Trag dir den Termin schon einmal ganz dick in deinen Kalender ein und sage allen deinen Freund*innen und Kolleg*innen Bescheid.

Wir laden Gewerkschafter*innen und alle anderen Sozialstaatsretter*innen aus NRW ein: Kommt nach Essen und zeigt den Sozialstaatskürzungen die Rote Karte! Bringt eure Freund*innen und Kolleg*innen mit zu unserer großen Kundgebung und lasst uns gemeinsam ein deutliches Zeichen setzen: Hände weg von unserem Sozialstaat!

Wann: Samstag, 26. September, 11 - 14 Uhr
Wo: Burgplatz, Essen
Hauptrednerin: Yasmin Fahimi, DGB-Vorsitzende


Euch erwartet ein tolles Programm mit starken Reden, kraftvoller Musik und weiteren Acts. Seid gespannt!

Weitere Details zu Treffpunkten und Programm folgen zeitnah. Teilt die Termine in eurem Betrieb und euren sozialen Netzwerken! Je mehr Menschen dabei sind, desto größer die Wirkung.

Unser Aufruf zum Download (pdf)
Gewerkschafter:innen aus NRW reisen mit Bus und Bahn zur Kundgebung an;  hier eine Übersicht mit Anmeldemöglichkeit


Auch in diesem Jahr gibt es wieder den Sommertrödel - am 06. September von 10 bis 18 Uhr wird der Stadtpark am Schulzentrum in Erwitte zum Hotspot für alle, die von privat an privat kaufen und verkaufen wollen!

Natürlich auch in diesem Jahr kein Eintritt und keine Standgebühren, dafür aber mit Sommerfest. Mit dabei: Hüpfburg, viele Spiele, Bratwurst, Waffeln, Popcorn, Nachos und Getränke. Die Erwitter Vereine und Gruppen Kino im Stadtpark, Heimatverein, Westfalia, KulturOrt, AWO, DGB, ver.di, Robin Book und viele engagierte freuen sich auf Euch!




Wer die letzten Tage durch die Social Media Feeds der deutschen Nachrichtenlandschaft gescrollt ist sieht: Die Debatte um Sonntagsöffnung ist wieder in aller Munde!

Auch wenn wir das Bedürfnis Erledigungen wie einkaufen auf zwei Wochenendtage zu verteilen verstehen, muss für uns als Gewerkschaft klar bleiben: Sonntagsschutz ist Arbeitnehmer*innenschutz! ❤



Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit (von links): Peter Weiß, Nils Hindersmann (IGBCE), Ricarda Lang, Andrea Kocsis (ver.di), Nina Krüger (DGB Jugend), Christiane Benner (IG Metall), Yasmin Fahimi (DGB), Prof. Dr. Jutta Schmitz-Kießler (HS Bielefeld), Verena Bentele (VdK), Dr. Joachim Rock (Paritätischer Gesamtverband), Kevin Kühnert und Prof. Dr. Katja Nebe (Uni Halle-Wittenberg), nicht im Bild: Maike Finnern (GEW).

DGB-Rentenkommission legt Empfehlungen für gerechte Alterssicherung vor

Die vom DGB einberufene Rentenkommission hat ihre Empfehlungen für eine Reform der Rente vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen die Sicherung des Lebensstandards im Alter, eine flächendeckende betriebliche Altersversorgung und bessere Übergänge für alle, die es nicht schaffen, bis zur Regelaltersgrenze vollumfänglich zu arbeiten.

Die Kommission richtet ihre Empfehlungen daran aus, dass Beschäftigte, die ein Leben lang sozialversicherungspflichtig gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben, im Alter den erreichten Lebensstandard halten können. Für alle müsse das Rentenalter gesund zu erreichen sein. Ziel müsse es zudem sein, eine Netto-Versorgung von 70 Prozent des Durchschnittsverdiensts des eigenen Arbeitslebens zu erreichen. Die Kommission empfiehlt daher, das derzeitige Nettorentenniveau vor Steuern auf mindestens 50 Prozent und perspektivisch auf 53 Prozent anzuheben.

Zur solidarischen Finanzierung einer nachhaltigen Altersversorgung für alle macht die Kommission eine Reihe von Vorschlägen. Hohe Einkommen, große Vermögen und Kapitalerträge müssen stärker zur Finanzierung gemeinsamer Aufgaben herangezogen werden. Zur Bewältigung der demografischen Folgekosten empfiehlt die Kommission die Einführung eines Demografiezuschusses des Bundes aus Steuermitteln. Eine Finanzierung über Kürzungen bei Sozialleistungen oder höhere Verbrauchssteuern lehnt die Kommission ausdrücklich ab.

Die Kommission fordert eine Pflicht für alle Arbeitgebenden, ihren Beschäftigten eine betriebliche Altersvorsorge auf tariflicher Basis zu bezahlen. Sie ist bereits heute – auf sozialpartnerschaftlicher Grundlage – ein eigenständiges, kollektiv geregeltes System. Ziel ist es, neben der gesicherten Zusage aus der gesetzlichen Umlagerente eine zusätzliche und kapitalgedeckte Versorgung anzubieten, sodass ein Gesamtversorgungsniveau von 70 bis 90 Prozent Nettoersatzquote erreicht werden kann. 

Ein weiterer zentraler Befund der Kommission: Viele Beschäftigte schaffen es schon heute gesundheitlich nicht bis zur Regelaltersgrenze. Eine Anhebung des Rentenalters lehnt die Kommission daher entschieden ab – sie sei nichts anderes als ein verdecktes Rentenkürzungsprogramm.

Mehr zur DGB Rentenkommission erfahren Sie hier.



Der wiedergewählte Vorstand (von links): Manfred Possienke (Kassierer), Dieter Tuschen (stellv. Vorsitzender), Silvia Rotgeri (stellv. Vorsitzende und Schriftführerin), Ludger Wrzesinski (Vorsitzender) und Gewerkschaftssekretär Fabian Trelle. Foto: Holger Schild

Hellweg-Hochsauerland: Schwierige Arbeitsmarktlage durch Arbeitsplatzabbau und Insolvenzen

Für weitere vier Jahre wurde jetzt in Belecke der geschäftsführende Vorstand des ver.di Ortsverein Hellweg-Hochsauerland, Bereich Medien, Kunst und Industrie in seinem Amt bestätigt.  Im Gasthof Hoppe konnte man neben zahlreichen Mitgliedern auch den Gewerkschaftssekretär Fabian Trelle aus der Geschäftsstelle in Dortmund begrüßen. Der Geschäftsbericht des Vorsitzenden Ludger Wrzesinski  war nicht so positiv wie in den vergangenen Jahren.

Leider sind die Mitgliederzahlen leicht rückläufig. Als Hauptgrund zählte man Arbeitsplatzabbau, Insolvenzen und Betriebsschließungen auf. Ganze Branchen befinden sich im Umbruch und die Auswirkungen von KI sind ebenfalls noch nicht bekannt. Viele Arbeitnehmer erkennen zu spät diese Situationen, und werden erst Gewerkschaftsmitglieder, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Bei den Betriebsratswahlen im heimischen Raum waren die ver.di-Mitglieder sehr erfolgreich. Erste Schulungstermine sind bereits  für das ver.di-Bildungszentrum Bielefeld ausgeschrieben. Die Anwesenden betonten wie wichtig in der heutigen wirtschaftlichen und politischen Lage Seminare für Betriebsräte sind. Man kommt schnell an seine Grenzen ohne Wissen und Verhandlungsgeschick.

Die Versammlung bestätigte einstimmig  den Vorsitzenden Ludger Wrzesinski, seine beiden Stellvertreter Dieter Tuschen und Silvia Rotgeri sowie Kassierer Manfred Possienke. Außerdem wurden noch weitere Beisitzer benannt. Derzeitig laufen Mitgliederbefragungen zu den Tarifforderungen für die Druckindustrie und in der Metall- und Elektroindustrie. Für Redaktionen wird eine Veranstaltung für den KI-Einsatz im journalistischen  Alltag vorbereitet, ebenfalls wird man wieder Mitveranstalter bei Kino im Park in Erwitte und die Reihe der Medien-Stammtische wird fortgeführt. Aktuelle Mitteilungen und Berichte erfolgen weiterhin über die eigene Internetseite: www.verdi8-hellweg.de


Unser Jahrbuch 2026

Im Laufe eines Jahres engagieren sich der DGB, der Kreisfrauenausschuss und die Gewerkschaften vielfältig. Über das, was alles passiert, informiert unser «Jahrbuch 2026»:  Vom Frauentag über den 1. Mai bis hin zu Aktionen gegen Rechts. Hier erfahren Sie mehr.


Oft gehört, trotzdem falsch: Vorurteile halten einer Prüfung nicht 

Richtig ist: Viele verzichten auf Geld, das ihnen zusteht. Mehr dazu hier.

Richtig ist: Krankheit ist kein Grund zu feiern. Mehr erfahren Sie hier.

Richtig ist: Wir können uns eine gute Rente für alle leisten. Mehr erfahren Sie hier.

Richtig ist: Wenn die Arbeit nicht kaputtmacht, kehren viele Pflegekräfte in den Beruf zurück. Mehr erfahren Sie hier.

Richtig ist: Wenn sich Arbeit nicht lohnt, sind die Löhne zu niedrig. Mehr erfahren Sie hier.


Der Gedenkstein - Endzeitverbrechen im Kreis  Soest

​Wir gedenken der Opfer von Krieg und Faschismus am Gedenkstein an der St. Josephkirche in Lippstadt. Dazu gibt es eine Ausstellung und eine Broschüre.

 Hier finden Sie die Internetseite dazu.


Unsere DGB Popup-Galerie

 Mit unserer eigenen Popup-Galerie präsentierten wir drei Ausstellungen und verschiedene Veranstaltungen an einem Ort.

Hier finden Sie die Internetseite dazu.


Unser erster Mai

Wir informieren Sie zu unserem 1. Mai:  Unsere Kundgebung mit Familienfest auf dem Lippstädter Rathausplatz.

Hier finden Sie die Internetseite dazu.