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Wir sind der Bund der Gewerkschaften

Acht Gewerkschaften sind Mitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Kreis Soest: Die IG BAU, die IG BCE, die EVG, die GEW, die IG Metall (IG Metall Arnsberg, IG Metall Hamm-Lippstadt, IG Metall Unna), die NGG (NGG Dortmund, NGG Südwestfalen), die GDP und ver.di.

Im Kreis Soest treffen sich engagierte Gewerkschafter*innen im Kreisverband, im Ortsverband Anröchte-Erwitte-Geseke und im Kreisfrauenausschuss. Wir setzen uns für die Interessen der abhängig Beschäftigten und der selbständig tätigen ein. Jedes Gewerkschaftsmitglied ist herzlich eingeladen, mitzumachen!

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Der Ausbildungsmarkt Hellweg ist deine Chance! Du suchst noch nach einem Zukunftsplan? Dann vernetze dich vor Ort mit den Unternehmen und informiere dich über die Möglichkeiten in deiner Region. Auf dem Ausbildungsmarkt Hellweg präsentieren sich der DGB und seine Gewerkschaften, Unternehmen mit ihren Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen. Nutze deine Chance! Hier erfahren Sie mehr zu unseren Aktionen auf den bisherigen Ausbildungsmärkten.


Am 3. Juni fand die fünfte Verhandlungsrunde der Druckindustrie statt. Auch die Beschäftigten vom Zeitungsverlag Der Patriot in Lippstadt unterstrichen mit der Aktion «Rote Karte» ihren Unmut über den Verhandlungsstand: Die Kolleginnen und Kollegen erwarten vom Bundesverband Druck und Medien (BVDM) endlich ein verhandlungsfähiges Angebot. Foto: ver.di

Unsere Ausstellung zum Thema Grundrechte haben wir schon im Jahr 2019 in unserer Popup-Galerie präsentiert. Hier können Sie sie noch einmal sehen!

Am 1. Mai ernannte der DGB den Rathausplatz zum «Platz ohne Rassismus». Damit begann die Reise des Schildes durch die Republik. Mit dabei (von links): DGB Kreisvorsitzender Holger Schild, verdi-Vorsitzende Gabriele Schmidt, verdi Ortsvereinsvorsitzender Edmund Goldstein und Bürgermeister Arne Moritz. 

Unser «Platz ohne Rassismus» wandert jetzt durch Deutschland

Am 1. Mai feiern viele Menschen mit vielen Nationalitäten gemeinsam den «Tag der Arbeit» auf dem Lippstädter Rathausplatz: Es wird zusammen und miteinander diskutiert, gefeiert, gegessen und getrunken. Ein ganzer Platz voll Leben, Freude und Gemeinsamkeit - aber ohne Rassismus. Genau das dokumentiert ein Strassenschild, dass der DGB Kreisverband Soest am 1. Mai präsentierte und das jetzt mit Gabriele Schmidt durch die ganze Republik reist.

Als Mairednerin war die verdi-Landesvorsitzende Gabriele Schmidt nach Lippstadt gekommen. Zusammen mit heimischen Gewerkschaftern und Bürgermeister Arne Moritz präsentierte sie den Hinweis auf den «Platz ohne Rassismus» im Herzen Lippstadts. Das Straßenschild hat Gabriele Schmidt so gut gefallen, dass sie es jetzt zu ihren Terminen mitnimmt und damit bundesweit präsentiert.

Auch vor der Staatskanzlei gilt: der Horionsplatz ist ein Platz ohne Rassismus, die Bundestarifkommissionsmitglieder präsentieren das klare Statement gegen Rechts!



Unser Jahrbuch 2024

Im Laufe eines Jahres engagieren sich der DGB, der Kreisfrauenausschuss und die Gewerkschaften vielfältig. Über das, was alles passiert, informiert unser «Jahrbuch 2024»:  Vom Frauentag über den 1. Mai bis hin zu Aktionen gegen Rechts. Sie können es bei uns gerne in gedruckter Form erhalten und hier per Email bestellen und hier als PDF-Datei bekommen. Hier erfahren Sie mehr dazu.


ver.di Ortsverein Hellweg/HSK fordert Maßnahmen gegen Altersarmut

Die Themen zum 1. Mai werden klarer. Mehr Lohn, Freizeit & Sicherheit sind bundesweit die zentralen Schlagworte. Was das aber konkret heißt, diskutierten die Mitglieder des ver.di Ortsvereins Hellweg / Hochsauerland auf ihrer letzten Sitzung. Es drängt, da es Millionen von Menschen betrifft: Altersarmut. Laut aktuellen Daten liegen 53% aller Rentnerinnen und Rentner in Deutschland unterhalb einer monatlichen Rente von 1100 Euro. Diese alarmierende Zahl verdeutlicht die akute Notwendigkeit, die Situation von Senioren und Seniorinnen in unserer Gesellschaft zu verbessern.

Der ver.di Ortsverein Hellweg / HSK appelliert an die politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger sowie an die Arbeitgeber, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um die Altersarmut einzudämmen. Ein erster Schritt dazu wäre die Anhebung des Mindestlohns und der Tarifgehälter auf ein Niveau, das es den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ermöglicht, im Alter eine angemessene Rente zu erhalten.

"Es ist inakzeptabel, dass Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, im Alter in Armut leben müssen“, betont Edmund Goldstein, Vorsitzender des ver.di Ortsvereins Hellweg/HSK. "Wir fordern eine gerechte Entlohnung während des Arbeitslebens, um eine würdige Rente zu gewährleisten. Niemand sollte Angst davor haben müssen, im Alter nicht über die Runden zu kommen."

Die Gewerkschaft ver.di setzt sich aktiv für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein und wird weiterhin entschlossen gegen Altersarmut kämpfen. Es ist an der Zeit, dass Politik und Wirtschaft ihrer Verantwortung gegenüber den älteren Generationen gerecht werden und für eine gerechte Altersvorsorge sorgen.

"Dies wir auch auf den Veranstaltungen zum 1. Mai in Meschede und Lippstadt von uns thematisiert", kündigt Goldstein an und freute sich auf die aktive Beteilung und die guten Gespräche vor Ort.




IG BAU: „Inflation hat Löcher in die Bau-Lohntüten gefressen“

Auf dem Bau geht es um vollere Lohntüten: Bauarbeiter im Kreis Soest sollen mehr verdienen. Das will die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) jetzt bei Tarifverhandlungen durchsetzen. „Es geht um einen Fixbetrag für alle: um 500 Euro pro Monat mehr im Portemonnaie. Egal, ob für den Bauhelfer oder für den Polier – für den Kranführer, Straßenbauer oder für die Büroangestellte im Bauunternehmen“, sagt Friedhelm Kreft.

Friedhelm Kreft, Bezirksvorsitzender der IG BAU Westfalen Mitte-Süd.

Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd spricht von einem „Lohn-Plus, das bei allen  ankommt“. Insgesamt gibt es nach Angaben der Gewerkschaft im Kreis Soest rund 2.810 BauBeschäftigte. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für  Arbeit. Die bundesweiten Tarifverhandlungen für das Bauhauptgewerbe starten noch im Februar.

 „Wichtig ist, dass alle Lohntüten demnächst um den gleichen Euro-Betrag dicker werden. Das bringt  gerade denen einen ordentlichen Schub, die bislang weniger auf dem Bau verdienen“, so Kreft. Wer auf  dem Bau bei Wind und Wetter arbeite, mache einen harten Job. Das Lohn-Plus sei deshalb vor allem auch  eine Frage des Respekts.

„Außerdem hat die Inflation in den letzten zwei Jahren richtige Löcher in die Lohntüten gefressen. Und der  Preisdruck ist nach wie vor hoch – Miete, Heizen, Einkaufen, Autoreparatur … – das Leben spielt sich auf  einem anderen Preisniveau ab. Und darauf muss der Bau jetzt reagieren“, so Friedhelm Kreft. Die Branche  habe „lange genug Lohndisziplin“ geübt. Jetzt sei ein „Nachholeffekt beim Bau-Lohn“ fällig.

Über zu wenig Arbeit könne sich der Bau übrigens nicht beklagen. Im Gegenteil: „Ob in der Infrastruktur,  beim Wohnungsbau oder der Energiewende – der Bau hat gut zu tun, um Deutschland für die Zukunft fit zu  machen. Wer will, dass Bauarbeiter weiter zur Stange halten und volle Kraft auf den Baustellen geben, der  muss sie jetzt auch besser bezahlen“, so die IG BAU Westfalen Mitte-Süd.

Für Carsten Burckhardt als Verhandlungsführer der IG BAU ist das Lohn-Plus vor allem auch eine Frage  der „Job-Attraktivität der Branche“: „500 Euro mehr im Portemonnaie – das ist der Lohn-Magnet, den der  Bau jetzt braucht. Sonst laufen ihm die Leute weg. Die Bauarbeiter wissen schließlich genau, was  woanders los ist – was da zu holen ist.“ Burckhardt ist im Bundesvorstand der IG BAU für die Bauwirtschaft  zuständig. Am Verhandlungstisch trifft er auf die Tarifpartner vom Bauhandwerk und von der Bauindustrie.



Mit Arbeit immer mehr Geld als ohne Arbeit

Arbeit führt in Deutschland immer zu höheren Einkommen als ohne Arbeit zu sein. Wer arbeitet und die Sozialleistungen in Anspruch nimmt, die ihm zustehen, hat immer mehr verfügbares Einkommen als jemand, der nicht arbeitet und nur Sozialleistungen bekommt - das haben Berechnungen des ifo Instituts ergeben. „Die von manchen Politikern aufgestellte Behauptung, wer nur Sozialleistungen beziehe, bekomme netto mehr als ein Geringverdiener, ist schlicht falsch“, sagt Andreas Peichl, Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen. „Dieser Fall ist deshalb ausgeschlossen, weil es die Freibeträge für Erwerbstätige bei der Anrechnung von Einkommen auf die Sozialleistungen gibt, um genau das zu verhindern“, so ifo-Forscher Maximilian Blömer. Hier erfahren Sie mehr dazu.


Azubis sehen großen Nachholbedarf beim Thema Digitalisierung

Die DGB-Jugend NRW befragt regelmäßig Azubis aus Nordrhein-Westfalen zu ihren Erfahrungen in der Ausbildung. Heute wurde der Ausbildungsreport 2023 im Rahmen eines Pressegesprächs vorgestellt. Eine Sonderauswertung gab es in diesem Jahr zum Thema Digitalisierung. „Die Ergebnisse zeigen, dass es hier dringenden Nachholbedarf gibt“, erklärte Andreas Jansen, Leiter der Abteilung Jugend und Demokratie beim DGB NRW. Nur 44 Prozent der befragten Azubis sehe sich durch ihre Ausbildung im Betrieb gut auf die Anforde­rungen der Digitalisierung in ihrem künftigen Beruf vorbe­reitet. Noch schlechter schneide der Unterricht an den Berufskollegs ab: Hier bewerten nur 35 Prozent der Auszubilden­den die Vorbereitung auf den Umgang mit digi­talen Medien als gut. „Die duale Berufsausbildung braucht dringend ein Systemupdate“, forderte Jansen.

Andreas Jansen, Leiter der Abteilung Jugend und Demokratie beim DGB NRW


Gewerkschafter wollen «Städte-Tickets» für HELMO

Zum Start des «Deutschland-Tickets» schlagen die Gewerkschafter*innen des DGB Ortsverbandes Anröchte-Erwitte-Geseke lokale Städte-Tickets für Anröchte, Bad Sassendorf und Erwitte vor. Damit soll es kostengünstig möglich sein, mit dem Nahverkehr innerhalb der eigenen Stadt bzw. Gemeinde zu fahren und beispielsweise den OnDemand-Bus HELMO zu nutzen: Als Anröchte-, Bad Sassendorf- und Erwitte-Ticket schlägt der DGB eine Monatskarte zum Preis von 19 Euro vor. "Wer das Deutschland-Ticket für 49 Euro nicht braucht wird auch selten Fahrtickets zum Einzelpreis von 3,50 Euro kaufen", so Ortsverbandsvorsitzender Holger Schild.

Für die Zukunft des lokalen Nahverkehrs erwarten die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter auch eine deutlich größere Zahl an Haltestellen des HELMO-Busses. Aktuell nutzen nur wenige Berufstätige den OnDemand-Nahverkehr, weil an den Betrieben und in den Gewerbegebieten gar keine Haltestellen existieren. Auch große Wohnbereiche und ganze Stadtteile wie Bad Westernkotten und Eikeloh sind nicht an den HELMO "angeschlossen", der Nahverkehr kann also gar nicht genutzt werden. Da der Busverkehr mit HELMO nur Haltestellen anfährt, wenn dort ein Ein- oder Ausstieg angemeldet worden ist, sagt die Zahl der Haltestellen nichts über den Fahrweg und die Fahrzeit aus.

In den Betrieben wollen die Gewerkschafter*innen dafür werben, dass das vorgeschlagene lokale Ticket als "Job-Ticket" von den Arbeitgebern finanziell unterstützt wird. Holger Schild: "Das Ziel ist es, auch den Berufsverkehr vom PKW auf den ÖPNV zu verlagern. Aktuell nutzen 93 Prozent der Erwerbstätigen im Kreis Soest regelmäßig den Pkw oder das Motorrad, nur fünf Prozent der Erwerbstätigen nutzen regelmäßig den öffentlichen Personennahverkehr."

Mehr zum HELMO  erfahren Sie hier.


Der Gedenkstein - Endzeitverbrechen

Wir gedenken der Opfer von Krieg und Faschismus am Gedenkstein an der St. Josephkirche in Lippstadt. Dazu gibt es eine Ausstellung und eine Broschüre.

 Hier finden Sie die Internetseite dazu.


Unsere DGB Popup-Galerie

 Mit unserer eigenen Popup-Galerie präsentierten wir drei Ausstellungen und verschiedene Veranstaltungen an einem Ort.

Hier finden Sie die Internetseite dazu.


Unser erster Mai

Wir informieren Sie zu unserem 1. Mai:  Unsere Kundgebung mit Familienfest auf dem Lippstädter Rathausplatz.

Hier finden Sie die Internetseite dazu.