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DGB KREIS SOEST

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MENSCHEN UND RECHTE SIND UNTEILBAR:
VORTRAG UND ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG IN LIPPSTADT

2019 - 12.12. - Vortrag Seyran Ates Presse 027

Zur Eröffnung der Ausstellung sprach Seyran Ates zum Thema Menschenrechte.

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Vortrag und Eröffnung der Ausstellung in Kooperation mit dem Lippstädter Netzwerk für Frieden und Solidarität. Do. 12.12.2019, 19:00 - 21:00, VHS-Gebäude Lippstadt, Raum E.36, Barthstr. 2, Lippstadt
Menschenrechte sind die unveräußerliche Grundlage demokratischer Gesellschaften. Genau dies wird gegenwärtig in Europa in Frage gestellt. Die Untergrabung der Unabhängigkeit von Gerichten, Angriffe gegen die Pressefreiheit, Einschränkung von Bürgerrechten - all das beobachten wir dort, wo Rechtspopulisten regieren. Frauenfeindliche Traditionen und Geschlechterapartheid dürfen nicht entschuldigt werden - auch nicht unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit. Die Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin spricht sich voll und ganz für das Menschenrecht jeder und jedes Einzelnen aus die gewählte Religion frei auszuüben. Dies kann jedoch nur gelten, solange die Rechte anderer geschützt bleiben. Die Ausstellung zeigt durch Informationstafeln und Bilder von PRO ASYL die verschiedenen Aspekte der Menschenrechte schwerpunktmäßig im europäischen Zusammenhang von ihrer Entstehung bis zur heutigen Situation. Die Ausstellung können Sie hier sehen.

FAIR GEKOCHTES ESSEN FÜR SCHULEN UND KANTINEN:
NGG FORDERT AUFTRAGSVERGABE AN CATERER, DIE TARIFVERTRÄGE EINHALTEN

Gastro-Check für die Mittagspause: Was in Schulen und Kantinen im Kreis Soest auf den Tisch kommt, soll nicht nur schmecken, sondern auch zu fairen Bedingungen zubereitet sein. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert die Stadt- und Gemeideräte im Kreis dazu auf, öffentliche Einrichtungen nur von Caterern bekochen zu lassen, die sich an Tarifverträge halten.

Das gelte von der Mittagskantine über das Büfett beim Sektempfang bis hin zu den Sitzungsbrötchen. Wo bereits jetzt tariftreue Firmen zum Zuge kommen, sollten die Verantwortlichen noch einmal prüfen, ob die vereinbarten Löhne und Arbeitsbedingungen auch eingehalten werden, sagt Manfred Sträter von der NGG Dortmund.

„Wer sich für eine bessere Qualität beim Schulessen stark macht, dem kann es nicht egal sein, wie es denen geht, die es Tag für Tag zubereiten“, so der Gewerkschafter. Nach Einschätzung der NGG arbeitet ein Großteil der Beschäftigten bei den NRW-weit rund 5.100 Kantinen und Catering-Betrieben

lediglich zum Mindestlohn von 9,19 Euro pro Stunde oder knapp darüber. „Immer mehr Firmen drücken sich um die tarifliche Bezahlung im nordrheinwestfälischen Gastgewerbe. Die liegt für einen gelernten Koch bei 12,47 Euro in der Stunde“, so Sträter. Hinzu komme vielerorts das Arbeiten unter „enormem Zeitdruck“.

Diese Bedingungen führten dazu, dass Caterer mittlerweile große Probleme hätten, überhaupt noch ausreichend Personal zu finden.

„Mit der Koppelung des Kantinenbetriebs an Tarifverträge hat die öffentliche Hand die Möglichkeit, für faire Spielregeln zu sorgen. Dumping-Löhne und ein solides Mittagessen passen nicht zusammen“, so Sträter weiter. Die NGG sieht neben den Kommunen auch die Landespolitik in der Pflicht.

Die NRW-Landesregierung solle vorangehen und ihre eigenen Behörden und Einrichtungen von tariftreuen Caterern bekochen lassen, fordert die Gewerkschaft.

IG METALL HAMM-LIPPSTADT BEI DER KVERNELAND GROUP SOEST:
WAS BEDEUTET WERTSCHÄTZUNG FÜR EUCH?

Ob sie sich wertgeschätzt fühlen, hat die IG Metall Hamm-Lippstadt heute die Kolleg*innen der Kverneland Group Soest GmbH bei einer aktiven Mittagspause gefragt. Dass der Arbeitgeber den Tarifvertrag „tarifliches Zusatzgeld“ nicht anerkennt, zeugt von fehlender Wertschätzung für die Beschäftigten vor Ort. Im Haustarifvertag ist geregelt, dass die Zusatzvereinbarungen und Tarifverträge, die in der M+E Industrie abgeschlossen werden, anerkannt werden. Bis heute lässt der Arbeitgeber auf sich warten!

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