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Gedenken-2021

Eigentlich gibt es Karsamstags für die ermordeten (Zwangs-)Arbeiter der ehem. Lippstädter Union eine Gedenkfeier – in diesem Jahr fiel diese Feier aus, in einem stillen Gedenken erinnerten der DGB Kreis Soest, die IG Metall Hamm-Lippstadt, die Stadt Lippstadt und das Int. Rombergpark-Komitee an die 13 Ermordeten.

Diese wurden in den Ostertagen 1945 kurz vor Ende des Krieges von Nazi-Schergen im Dortmunder Rombergpark getötet. Damals fanden Friedrich Sprink, Stefan Freitag, Franz Schultenjohann, Franz Engelhardt, Johann Liebner, Albert Klar und die französischen Zwangsarbeiter Edouard Abejean-Uguen, Robert Geoffroy, Léon Chadirac, Robert Deyredk, Paul Deleforge-Burette, Léon Deloor und Robert Vanderyssen den Tod.

In Vertretung für alle Organisationen legten Britta Peter (IG Metall, rechts), Sabine Pfeffer (Bürgermeisterin Stadt Lippstadt) und Holger Schild (DGB, links) Kränze am Gedenkstein gegenüber dem Hauptportal der St. Josephkirche nieder.

Auch am Grab der ermordeten sowjetischen Zwangsarbeiter auf dem Erwitter Friedhof legten die Gewerkschaften zur Erinnerung einen Kranz nieder. Am Ostersonntag 1945 waren acht Zwangsarbeiter von einem Volkssturmmann des »Freicorps Sauerland« an der Hellwegkreuzung erschossen worden.

Zu den «Endzeitverbrechen im Kreis Soest» gibt es eine Broschüre, die Sie kostenlos bei IG Metall Hamm-Lippstadt und beim DGB Kreis Soest bekommen können.

Zur Erinnerung an die Ereignisse im Jahre 1945 haben wir eine eigene Website geschaffen: www.Der-Gedenkstein.de.

Karsamstag